Warum wir die schwarze Null auch in Europa brauchen

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Angela Merkel macht mal wieder alles richtig. Sie und ihre Regierung haben vor nicht allzu langer Zeit ihren Plan für den Haushalt vorgestellt. Dieser steht ganz unter dem Stern des Sparens. Am besten kein Geld mehr für gar nichts ausgeben und so die europäische Wirtschaft wieder in Gang bringen. Und wieder einmal zeigt unsere Bundeskanzlerin, wie man Politik richtig macht.

Spätestens seit der Eurokrise ist allen klar, dass wir Deutschen die stärkste wirtschaftliche Kraft in Europa sind. In vielen Nachbarländern symbolisiert Deutschland Wohlstand und wirtschaftliche Expansion. Wir dienen vielen Nationen als Vorbild in Sachen Wirtschaftspolitik. Mit diesem Gedanken der Verantwortung im Hinterkopf sollten wir bewusst handeln. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass einige unseren Haushaltsplan übernehmen, da sie sich ebenfalls einen Wirtschaftsaufschwung versprechen. Was in Deutschland erfolgreich funktioniert, funktioniert auch in anderen Ländern. Aus diesem Grund müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen und die Zukunftsfähigkeit der europäischen Wirtschaft sichern. Wenn Europa spart, sinken mittel- bis langfristig die Schulden. Die horrenden Schuldenberge der Gegenwart werden der Vergangenheit angehören, es ist wieder Geld verfügbar für die wirklich wichtigen Sachen wie Bildung. Das wiederum stärkt die Wirtschaft der Zukunft. Kurzfristig wird es kein einfacher Weg, doch langfristig gesehen werden wir alle davon profitieren, denn ohne Schulden lebt es sich deutlich entspannter.

Das Problem der stetigen Investition besteht nun einmal darin, dass sich die Konjunktur zwar stabilisiert, aber nur kurzfristig. Die Rezession wird nur aufgeschoben, Strukturprobleme verzerrt. Man investiert erneut, wirtschaftlicher Aufschwung und erneuter Einbruch. Dieser Teufelskreis führt dann absehbar zu einer Schuldenspirale. Zuletzt die Staatspleite. Genau dies verhindert die Haushaltspolitik unserer Kanzlerin und die lautet: Sparen. Die Schulden werden abgebaut und wir können in Zukunft wieder gezielt investieren: Ohne Inflationsgefahr und Staatsverschuldung. Diese zukunftssichernde Politik ist auch allmählich angemessen. Viel zu oft wird nicht an die Zukunft gedacht, sondern das gemacht, was opportun ist. Die Schuldenspirale lässt grüßen. Daher wäre es ein großer Fehler, die große Koalition von der „schwarzen Null“ abbringen zu wollen.

Viel zu lange hat Deutschland wie im Schlaraffenland gelebt. Geld wurden für absurde Vorhaben verschwendet, wie der Eurohawk-Drohne, die, wenn es so weiter geht, der Wirtschaft enorm schaden. Daher ist der Schuldenabbau gerade jetzt so wichtig. Wenn wir weiter nicht vorhandenes Geld zum Fenster rausschmeißen, führt das zwangsläufig zur Staatspleite. Und das will nun wirklich keiner. Dem muss also vorgebeugt werden, besser heute als morgen.

Und dann werden wir uns hoffentlich wieder an einem schuldenfreien Deutschland erfreuen, das auch weiterhin mit seiner exzellenten Haushaltspolitik im internationalen Wettstreit glänzen kann.

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